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Mai
12
Do
ganztägig „Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
„Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
Mai 12 – Mai 14 ganztägig
Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft mit dem Department of Economics der Wirtschaftsuniversität Wien Themenfelder sind: Repräsentation des Eigentums in den Medien konzentriertes und ungleich verteiltes Eigentum an Medien und Medientechnik subjektivierende Effekte des Medieneigentums Effekte[...]
Neueste Kommentare

    Zitiert: „Babylon Berlin“ – Vergleich zwischen Romanvorlage und Verfilmung

    Der Vergleich zwischen einer Romanvorlage und einer Verfilmung  hat stets etwas Müßiges an sich. Zu unterschiedlich sind die Erzählweisen, derer sich Romane und Filme oder in diesem Fall Serien befleißigen, als dass ein Vergleich beider mehr als nur ihre simple Divergenz zutage förderte. Von der Regel, einen solchen Vergleich anzustellen, sei im Umgang mit der dritten Staffel von „Babylon Berlin“ an dieser Stelle einmal eine Ausnahme gemacht. …

    Problematischer als all dies ist aber an „Babylon Berlin“ etwas anderes: Es ist das willkürliche Spiel mit historischen Details und Personen, das von der Serie zur Spannungssteigerung eingesetzt wurde und so ein geschichtlich problematisches Bild der Weimarer Republik zeichnete. … Es ist diese Willkür, mit der die Serie auf der einen Seite für sich historische Genauigkeit beansprucht, wie etwa in der Darstellung des von Trystan W. Pütter gespielten realen Rechtsanwalts Hans Litten (1903-1938), um sie dann auf der anderen Seite für dramaturgische Effekte wieder zu verraten, die einen das Unterfangen dieser Serie immer wieder in Zweifel ziehen lässt. Der inszenatorische Aufwand, die Arbeit vieler guter Schauspieler, die Leistungen der Trick- und Stuntspezialisten übertrifft die intellektuellen und erzählerischen Anstrengungen bei weitem. Das lässt um weitere Staffeln eher fürchten, als dass man sie sich herbeiwünscht.

    Dietrich Leder, Medienkorrespondenz, 22.04.2020 (online)

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)