Zitiert: Brandenburg plant Bürgerrat zur Zukunft des ÖRR

Angesiedelt werden soll das Gremium beim brandenburgischen Landtag. Es gehe darum, die Perspektiven der Bürgerinnen und Bürger stärker in die Debatte über die zukünftige Ausgestaltung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einzubringen, erklärten die Regierungsfraktion von SPD und CDU gemeinsam auf epd-Anfrage und bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Hintergrund seien unter anderem die gesellschaftlichen und technologischen Veränderungen, vor denen die Rundfunkanstalten stünden.

Beide Parteien regieren seit März in Brandenburg, nachdem zu Anfang des Jahres die Koalition von SPD und BSW zerbrochen war. In ihrem Koalitionsvertrag legten SPD und CDU mit Blick auf die öffentlich-rechtlichen Sender unter anderem fest, einen solchen Bürgerrat zu schaffen. Ziel dabei sei es, den „notwendigen Reformprozess für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk“ zu flankieren. […]

Aufgabe des Bürgerrates sei, Empfehlungen zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu erarbeiten, zum Beispiel zur Transparenz, Effizienz und regionalen Verankerung. Die Ergebnisse sollen dem Landtag Brandenburg vorgelegt werden. Brandenburg ist zusammen mit Berlin für die Zwei-Länder-Anstalt RBB zuständig. […]

Laut den beiden Fraktionen soll der Bürgerrat aus Brandenburgerinnen und Brandenburgern bestehen, „die durch ein extern organisiertes Zufallsverfahren ausgewählt werden“.

epd medien, 18.05.2026 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)