Zitiert: Das Tagesgeschäft für die Produzenten dominieren die Fernsehsender, nicht die Streaminganbieter

Laut Produzentenstudie liegt das Produktionsvolumen im Gesamtmarkt bei etwa 2,5 Milliarden Euro. Den Anteil der Streamingdienste schätze ich – wenn auch wachsend – derzeit auf etwa fünf Prozent. Im Umkehrschluss heißt das: 90 bis 95 Prozent des Auftragsvolumens gehen auf die etablierten Fernsehsender zurück. Die Streamingdienste drängen mit einer enormen Marketingwucht in den Markt und nehmen so einen Großteil der medialen Aufmerksamkeit für sich in Anspruch. Das Tagesgeschäft allerdings wird unverändert dominiert von den klassischen Auftraggebern. Deswegen ist es für uns ganz wichtig, dass es den Fernsehsendern gut geht.

 

Bavaria-CEO Christian Franckenstein, Blickpunkt:Film, 15.02.2019 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)