Zitiert: Die Privatisierung der Meinungsfreiheit

Was wirtschaftlich sinnvoll ist, kann zugleich auch politisch bedenklich sein. Darauf weist Felix Stephan auf Zeitonline hin: „Instant Articles ist nur ein Symptom einer größeren Entwicklung, die von Europa aus mit sehr viel größerem Unbehagen beobachtet wird als in den USA. Es geht darum, dass der Kapitalismus mittlerweile auch immaterielle öffentliche Güter wie die Versammlungs- und Pressefreiheit privatisieren kann. Nachdem in den neunziger Jahren in Deutschland die Bahn, die Post und die Telekom privatisiert wurden, nachdem auch Krankenhäuser und Universitätsinstitute nicht mehr sakrosankt sind, scheinen nun demokratische Institutionen wie die Rechtssprechung und die Meinungsfreiheit an der Reihe zu sein.“

 

Felix Stephan, ZeitOnline, 20.05.2015

 

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)