Zitiert: Eine Öffentlich-rechtliche Mediathek

Eine gemeinsame Mediathek aller öffentlich-rechtlichen Sender würde der Online-Nutzung nach Ansicht Zubayrs sicher einen Schub geben. Er belegt dies mit einer witzigen Pointe: Einer der am häufigsten verwendeten Suchbegriffe in der Mediathek des ZDF ist Tatort. Das mag Martin Berthoud, seit über zwanzig Jahren Leiter der Hauptabteilung Programmplanung im ZDF, in dieser Form allerdings nicht bestätigen: Häufigst ist etwas hochgegriffen. …

Die Online-Nutzung nehme zwar zu, sagt Zubayr. Aber wenn man das komplette Programm rund um die Uhr mit einbezieht, beträgt das Nutzungsverhältnis der Mediatheken im Vergleich zu linearem Fernsehen 1 zu 99.

Tilmann Gangloff, Stuttgarter Zeitung, 05.03.2019 (nicht online)

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Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)