Zitiert: Einnahmen aus der Digitalabgabe sollen an die Landesmedienanstalten gehen

Weimer sprach sich dafür aus, Plattformmonopole stärker „kartellrechtlich anzugehen“. Nur so könne es fairen Wettbewerb mit den klassischen Medien geben. Der Staatsminister sieht in einem „fatalen Konzentrationsprozess“ durch die Plattformen nicht nur einen Medienwandel, sondern einen „Achsbruch“, durch den Konzerne maximale Gewinne einstrichen, aber keine Verantwortung übernähmen. Dieser dynamische Prozess führe zu einem „Mediazit“, klagte Weimer. Das werde nicht nur zu einem Problem für die Industrie, sondern auch für die Gesellschaft.

Er plädierte dafür, Wertschöpfungsketten zu schützen und das Urheberrecht besser zu verteidigen. In diesem Zusammenhang sprach er sich dafür aus, das Leistungsschutzrecht zu erweitern. Eine von ihm geforderte Digitalabgabe für Internetkonzerne solle kein Ersatz dafür sein.

Er hoffe auf eine baldige faire Verteilung dieser Digitalabgabe, die keine Steuer sei, so Weimer. Noch stelle sich Bayern aber dagegen. Einmal eingeführt, werde die Abgabe wahrscheinlich über die Landesmedienanstalten den Schöpfern journalistischer Inhalte zugutekommen.

KNA, evangelische-zeitung.de, 08.06.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)