Nicht um bestehende Angebote nachzubauen, sondern um bei den nächsten Innovationssprüngen mit unseren eigenen kulturellen Vorstellungen entsprechender Angebote dabei zu sein: offen, gesellschaftszentriert und kollaborativ. Diese qualitativen Anforderungen sollte die europäische Technologieförderpolitik prägen. Von der Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung marktreifer Produkte. Je mehr Resonanz diese nämlich in unseren eigenen kulturellen Kontexten erzeugen, desto leichter wird es künftig sein, technologische Optionen nicht bloß als externe Herausforderung, sondern als aus dem Kern unserer Vorstellungen heraus wachsende Chance zu begreifen.
Carsten Brosda, faz.net, 03.01.2026 (online)

