Ich glaube, man kann nicht davon ausgehen, dass alle Journalistinnen und Journalisten so gut Englisch sprechen und so viel Zeit haben, dass sie sich mit Forschung und mit dem eigenen Metier auf Englisch und im internationalen Kontext befassen können. Deshalb war die Idee, die existierende Journalismusforschung journalistisch aufzubereiten und in die einzelnen europäischen Sprachen zu übersetzen. Damals gab es noch nicht solche Übersetzungssoftware, mit der wir heute arbeiten können, und deshalb war die Idee, in jeder Sprache einen bereits journalistisch erfahrenen Doktoranden zu haben.
Stephan Russ-Mohl, ejo-online.eu, 18.02.2025 (online)