Zitiert: Formatierung des Dokumentarischen durch Fernsehsender und Filmförderung

Ablehnungsbegründungen sind häufig die folgenden: 1) Das ist zu weit weg von den Erfahrungswerten unserer Zuschauer, 2) Es hat keinen Deutschland-Bezug, 3) Es ist nicht emotional genug. 4) Es entspricht nicht dem, was normalerweise auf unserem Sendeplatz zu sehen ist.

Bei Filmförderungen und Festivals ist es nicht viel anders, dort spielen Emotionen und die kommerzielle Idee, dass ein Film „marktgerecht” ist sehr wichtige Rollen. So wirken dann viele sogenannte Leuchtturmfilme wie aufgeblasene Zeitungsartikel, wo man die immergleichen Effekte, die immergleichen Sprecherstimmen und die immergleiche traurige, aufputschende oder dramatisierende Musik präsentiert bekommt.

Dietmar Post im Interview mit Black Box Nr. 282, Juli 2019 (online)

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Zitat der Woche
"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)