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Mrz
8
Fr
19:00 „DT64 Podiumdiskothek – COVERland“ @ Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
„DT64 Podiumdiskothek – COVERland“ @ Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
Mrz 8 um 19:00 – 21:00
Der Autor Stefan Lasch begibt sich in seinem Buch auf eine biografische, technische und politische Zeitreise vom analogen Staatsrundfunk (DT64) zum digitalen Bürgerradio (Radio T). Die persönliche Erinnerung ist unterhaltsam angereichert mit bisher nicht veröffentlichten[...]
Neueste Kommentare

    Zitiert: Gangsterfilme aus Berlin mit wenig Inhalt

    Zur Prime Time der Öffentlich-Rechtlichen und Streamer will man lieber Geschichten von Gangstern sehen, die Momo und Abbas heißen, gerne Jogginganzüge tragen und im HInterzimmer eines Berliner Shisha-Cafés ein paar lila Scheine zählen. Den meist weißen Regisseur:innen zufolge befinden sich Gangster in Bezirken wie Neukölln und deren Gewaltexzesse und kriminellen Machenschaften werden dann als herkunftsbasierte Distinktionsmerkmale romantisiert.

    Es sind keine tieferliegenden sozioökonomischen Probleme und (bezirks)politisches Versagen, die im Film oder in den Kritiken diskutiert werden, sondern das fremde Neukölln an sich und die darin lebende Spezies des migrantischen Gangsters, die als homogene Masse mit hochinteressanten, folkloristischen Eigenarten die kulturwissenschaftliche Interpretierfähigkeit des deutschen Intellektuellen herausfordern. Eine abenteuerliche Expedition aus bürgerlicher Distanz.

    Die Sprache der Gangster, ihre Erscheinung, ihr Auftreten: alles daran soll charakteristisch für Ausländer per se sein. Dabei bilden Gangsterfilme aus sogenannten sozialen Brennpunkten ja eigentlich nur einen gesamtgesellschaftlich fehlerhaften Umgang mit Einwanderung und anderen Kulturen in Deutschland ab.

    Büşra Delikaya, tagesspiegel.de, 13.3.2023 (online)

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)