Zitiert: Geldverschwendung bei der ARD

In diesem Studio A stapelte sich das Bühnenbild von Kontraste, dann musste Thadeusz rein und wieder raus, zwischendurch wurde gut 30-mal jährlich die Deko der Abendshow aufgebaut, abgebaut, transportiert, eingelagert. Das koste 5000 Euro je Durchgang, raunte die Produktionsleitung, da käme man auf Millionen. Nebenan gab es das Gleiche, Studio B, noch mal: leer. Nach Jahrzehnten des Schiefsparens mangelt’s da am Brandschutz. Wenn die WDR-Talkmigranten Maischberger und Plasberg der Gäste halber aus Berlin senden, werden Studios in Adlershof angemietet. Die Intendantin sagte, das sei ja ein Ding, dem werde sie nachgehen. Führungskräfteseminar Teil zwei. Zugleich lieh sich der RBB für das Mittagsmagazin ein Studio beim ZDF, und der WDR zahlt für seine Wandertalker an die NDR-Tochter „Studio Adlershof“. Mag sein, dass bei der Rochade mehr als ein Massagesitz heraussprang; die Zaubertricks einer Gruppe von Konzernen sind für die Belegschaft undurchschaubar und machen im Zweifel: Angst um den Job.

Friedrich Küppersbusch, sueddeutsche.de, 2.9.2022 (online, paid)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)