Zitiert: Hate Speech ist kein „linkes Instrument“

Von rechts kommen professionalisierte Hatespeech-Kampagnen aus großen Netzwerken, die sich fast nur noch mit künstlicher Intelligenz nachverfolgen lassen. Diese Netzwerke werden von kleinen, sehr aktiven Gruppen befeuert, wie wir das auch aus dem Dschihadismus kennen. Von links wird Hatespeech punktuell bei Demonstrationen und Polizeieinsätzen benutzt, über die Journalisten kritisch berichten. Auch Rechtspopulisten und Rechtsextremisten werden angegriffen, wenn sie sich rassistisch äußern, aber das ist punktuell und verschwindet wieder. Hatespeech ist kein linkes Instrument. Es gibt dafür keine Communitys. Für Rechtsextreme ist sie das hingegen schon.

Andreas Zick, faz.net, 08.05.2020 (online)

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Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)