Zitiert: Im Internet spielt zufällige Nachrichtennutzung eine wichtige Rolle

Wer das Internet, soziale Medien und Suchmaschinen nutzt, bewegt sich oft in einer Filterblase – zumindest hört man es so immer wieder. Aber stimmt das? Forscher der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, der Hohenheim Universität und des Leibniz Institut für Sozialwissenschaft in Köln, haben in einer aufwendigen Studie die Internetnutzung von rund 5000 Studienteilnehmern analysiert. Das Ergebnis ist interessant. Laut Untersuchung kommen die Nutzer von Facebook und Google mit einer breiten Auswahl an Nachrichten in Kontakt. Im Telepolis-Interview geht der Kommunikationswissenschaftler Frank Mangold auf die Studie ein und erklärt, was die Ergebnisse bedeuten.

Markus Klöckner, telepolis, 01.03.2020 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)