Zitiert: je mehr lokale Medienkontrolle, desto weniger Korruption

Lokaljournalismus leistet einen wesentlichen Beitrag für die öffentliche Meinungs- und Willensbildung und dient damit auch der Demokratie. Das Institut für Medienstudien in Stockholm hat im letzten Jahr in einer Studie zu „Weißen Flecken“ im Lokaljournalismus untersucht, was es bedeutet, wenn es keine Zeitung in einer Kommune gibt: „Das Risiko besteht, dass die Bevölkerung nicht weiß, was zum Beispiel in der Kommunalpolitik, mit den lokalen Firmen und der Zivilgesellschaft geschieht. Es gibt weniger Kontrolle, was die Politik und Firmen machen. Aber es gibt auch weniger Diskussionen zwischen den Mitbürgern oder zwischen den Eliten.“ Die Medien förderten zudem das Vertrauen der Bürger in gesellschaftliche lnstitutionen. „Und es ist auch belegt: je mehr lokale Medienkontrolle, desto weniger Korruption.

Victoria Reith, MediasRes vom Deutschlandfunk, 06.06.2018 (online)

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Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)