Zukünftige Events
Mrz
22
Mi
18:30 Berichterstattung aus dem Gerich... @ Hotel Ellington, „Kleine Lounge“
Berichterstattung aus dem Gerich... @ Hotel Ellington, „Kleine Lounge“
Mrz 22 um 18:30 – Mrz 23 um 21:00
Mündliche Verhandlungen vor Gericht sind regelmäßig öffentlich. Eine Berichterstattung durch elektronische Medien findet, von wenigen Ausnahmen abgesehen, in Deutschland kraft Gesetzes nicht statt. Im europäischen Ausland ist dies teils anders. Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen, das strikte gesetzliche Verbot der Bild-[...]
Apr
24
Mo
10:30 Willensbildung des Volkes im Int... @ Vertretung des Saarlandes
Willensbildung des Volkes im Int... @ Vertretung des Saarlandes
Apr 24 um 10:30 – 16:00
Einiges im Internet kommt ganz ohne menschliches Zutun aus: Im Internet der Dinge kommunizieren Maschinen, um irgendeine Aufgabe zu erledigen. Der US-amerikanische Wahlkampf hat gezeigt, dass die Maschinen – Bots genannt – auch über Politik kommunizieren können. Um das Perpetuum mobile[...]
Letzte Kommentare

    Zitiert: Kino gibt es nur im Kino – FFG-Novelle muss auf das Kino zielen

    „Filmförderung ist beides, Wirtschafts- und Kultursubvention, an letzterem hapert es. Bis zu 250 Produktionen entstehen jährlich in der Bundesrepublik, allein im Januar starteten jede Woche fünf einheimische Werke und mehr. Viele davon verschwinden sofort wieder, die Macher haben ihr Auskommen, auch ohne Publikum. Der mächtige und nivellierende Einfluss der mitproduzierenden, auf Quote bedachten Fernsehsender, der Gremienfilz, der Subventionsdschungel mit 19 regionalen und überregionalen Fördertöpfen, all das befördert die Masse, nicht die Klasse. ….

    Bei der Fördergesetzesnovelle muss Filmsubvention mehr denn je auch Kinoförderung sein. Im digitalen Zeitalter haben sich die Produktions- und Verleihkosten von bewegten Bildern verringert. Die ständig notwendige elektronische Aufrüstung der Kinos verteuert hingegen die Präsentation (von der kostspieligen Digitalisierung des Filmerbes ganz zu schweigen). In den Großstädten mit ihrem vielfältigen Angebot von Multiplexen, Programm-, Prämium- und Wohnzimmer-Kinos ist die Welt noch in Ordnung. Aber in der Provinz, der sogenannten Fläche, werden immer mehr Lichtspieltheater geschlossen. Die Bilder sind mobil geworden, vor allem die junge Generation schaut Filme auf dem Monitor zu Hause, auf dem Tablet, dem Smartphone. Das Gemeinschaftserlebnis im Saal kann das nicht ersetzen: Kino gibt es nur im Kino, sagt der Werbeslogan. Auf einem Publikumsfestival wie der Berlinale versteht sich das von selbst. Es kommt darauf an, die Zuschauer auch den Rest des Jahres vor die Leinwände zu locken.“

     

    Christiane Peitz, ndr.de, 05.02.2016

     

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Wer von der Herrschaft der politischen Korrektheit spricht, hat noch eine Vorstellung von einer klar strukturierten bürgerlichen Öffentlichkeit, in der einige wenige über den Zugang zu den kommunikativen Kanälen entscheiden. Wie abwegig diese Vorstellung mittlerweile ist, zeigt nicht zuletzt die Debatte über das nicht gerade souveräne Verhalten der Tagesschau-Redaktion.   Harry Nutt, Berliner Zeitung, 08.12.2016, Weiterlesen 
    Out of Space
    Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen