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Mrz
8
Fr
19:00 „DT64 Podiumdiskothek – COVERland“ @ Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
„DT64 Podiumdiskothek – COVERland“ @ Bildungs- und Kulturzentrum Peter Edel
Mrz 8 um 19:00 – 21:00
Der Autor Stefan Lasch begibt sich in seinem Buch auf eine biografische, technische und politische Zeitreise vom analogen Staatsrundfunk (DT64) zum digitalen Bürgerradio (Radio T). Die persönliche Erinnerung ist unterhaltsam angereichert mit bisher nicht veröffentlichten[...]
Neueste Kommentare

    Zitiert: Kriegsverbrechen sind keine Überraschung

    Ich habe als Kriegsreporter beobachtet, wie der IS Irak überrannt hat. Daher muss ich sagen: Mich überrascht das gar nicht. Das ist in den Kriegen, die ich miterlebt habe, sogar üblich. Kriegsverbrechen werden in Deutschland als etwas Besonderes oder Außergewöhnliches gesehen. Ich wüsste aber kein Beispiel, wo es sie nicht gegeben hat. Ja, die Bilder erschossener Zivilisten waren sehr drastisch. Aber in den Berichten aus der Ukraine oder aus anderen Ländern, wo die russische Armee im Einsatz war, gab es immer sehr ähnliche Bilder. Insofern haben die Journalisten hier vor Ort eigentlich nur darauf gewartet, wann diese Bilder kommen. Sie waren weniger überrascht, als sie kamen. …

    Doch Bilder von Zivilisten, die beim Abzug der russischen Truppen gefesselt und erschossen wurden, sind eben einfach sehr konkret. Das ist kein Bild, das sagt: ‚Da war jemand zur falschen Zeit am falschen Ort, als der Panzer vorbeirollte.‘ Dieses Bild sagt: ‚Es könnte jeden treffen.‘ Und es ist eben auch einfach hochgradig moralisch verwerflich. Deswegen liegt hier jetzt der Fokus. Aber ich fürchte, das Interesse wird bald auch wieder abflauen und weiterwandern.

    Enno Lenze, berliner-zeitung.de, 4.4.2022 (online)

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    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)