Anzeigen auf Facebook und Instagram werden in Österreich ab Juli um fünf Prozent teurer. Der Techriese begründet die Maßnahme mit der Digitalsteuer […]
Der US-Technologiekonzern Meta führt in sechs europäischen Ländern sogenannte Standortgebühren ein und verrechnet damit zusätzliche Kosten für die Ausspielung von Werbeanzeigen. Für Österreich beträgt der Aufschlag fünf Prozent auf das jeweilige Werbebudget.
Über die Standortgebühr hebt Meta zusätzliche Gebühren ein, die laut eigenen Angaben für Anzeigen erhoben werden, die „in ausgewählten Rechtsordnungen ausgeliefert werden, um einen Teil der Kosten zu decken, die mit dem Betrieb eines Unternehmens in diesen Rechtsordnungen verbunden sind“.
Die Gebühr bezieht sich nicht auf den Standort des Unternehmens, sondern auf den Ort, an dem die Zielgruppe die Anzeigen abruft, und wird zusätzlich zum gebuchten Anzeigenbudget berechnet. Neben Österreich sind auch Frankreich, Italien, Spanien, die Türkei und das Vereinigte Königreich betroffen. Während in Österreich und der Türkei ein Aufschlag von fünf Prozent verrechnet wird, liegen die Sätze in Frankreich, Italien und Spanien bei drei Prozent sowie in Großbritannien bei zwei Prozent.
derstandard.at, 23.06.2026 (online)

