Zitiert: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk als eine feste Säule im dualen Mediensystem

Für mich ist der Öffentlich-Rechtliche-Rundfunk eine feste Säule in unserem dualen Mediensystem von öffentlich-rechtlichen Medien und auch privaten Medien. Natürlich ist mit einem beitragsfinanzierten System auch eine besondere Rechtfertigungspflicht verbunden. Wenn Menschen sich nicht aussuchen dürfen, ob sie den Beitrag zahlen oder nicht, dann dürfen sie auch ein entsprechendes Produkt erwarten, ein entsprechendes Angebot. Und deshalb muss der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk sich nicht nur durch effiziente Strukturen beweisen, sondern natürlich auch durch ein möglichst ausgewogenes Programm. Mit der ganzen Vielfalt unserer Gesellschaft. Und da gibt es gelegentlich Kritik dran, die ich auch persönlich nachvollziehen kann. Und das muss auch möglich sein. Genau auch diese Meinung darf man äußern. Und damit muss man einen Umgang finden. Ich erlebe allerdings unter den Intendanten da eine zunehmende Bereitschaft, auch offen mit dieser Kritik umzugehen, stärker noch in den Bürgerdialog zu gehen. Stärker auch das Programm darauf auszurichten, dass es eben nicht ist ein Belehren, sondern eben auch ein tatsächlicher Diskurs und Dialog mit der Gesellschaft. Das ist die richtige Richtung.

Nathanael Liminski, Deutschlandfunk, 19.06.2026 (online)

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)