Zitiert: „Quote ist eine unsinnige Währung“

Gert Scobel zur Frage der Qualität des Fernsehens:

 

„Für mich gilt die Maxime: Fernsehen ist Erkenntnisgewinn mit Unterhaltung. Bildung gehört zentral zum öffentlich-rechtlichen Auftrag. Und das bedeutet nicht einfach nur beliebige Bildungsinhalte zu zeigen, sondern vor allem die Urteilskraft zu stärken. … Mein Vorschlag wäre, Sendungen nach Public Value-Kriterien zu konzipieren, die vorher in einem offenen Diskurs festgelegt werden. … Ich sehe [dennoch] die Gefahr einer flächendeckenden Verdummung, die sich ähnlich wie bei Google rechtlichen Zugriffen entzieht. Wir merken gar nicht mehr, in was für einer Blase wir stecken – weil wir immer nur das serviert bekommen, was wir erwarten. Denn genau das wird wegen der Quote immer wieder produziert. Ein Teufelskreis.“

 

Frankfurter Rundschau, 27.11.2014

 

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)