Zitiert: Radio bleibt auch im „Audioversum“ 2026 die meistgenutzte Audioform

Insbesondere in den Altersgruppen ab 30 Jahren entfällt der größte Anteil der täglichen Audionutzung weiterhin auf Radio. Bei den 14- bis 29-Jährigen nimmt die Musiknutzung zwar den größten Stellenwert ein, dennoch bleibt Radio auch in dieser Altersgruppe relevant und ist anteilig die am zweithäufigsten genutzte Audioform.

Darüber hinaus dominiert Radio weiterhin die werberelevante Audionutzung in allen Altersgruppen. Für die werbliche Erreichbarkeit ist besonders relevant, dass Audionutzung nicht automatisch mit werberelevanter Nutzung gleichzusetzen ist. Gerade bei jüngeren Zielgruppen ist ein erheblicher Teil der Audionutzung werbefrei, insbesondere durch Musikstreaming im Abo. Betrachtet man jedoch ausschließlich den werberelevanten Teil der Audionutzung, zeigt sich auch hier die Bedeutung von Radio: Bei den 14- bis 29-Jährigen entfällt die Hälfte der werblich erreichbaren Audionutzung auf Radio; in den älteren Altersgruppen liegt dieser Anteil noch höher.

Insgesamt macht die Studie deutlich, dass der Audiomarkt zugleich von Kontinuität und Wandel geprägt ist. Audio bleibt ein stark genutztes Alltagsmedium, und bewährte Angebote bleiben fest im Medienrepertoire der Nutzerinnen und 14- bis 29-Jährige streamen vorrangig Nutzer verankert. Gleichzeitig differenzieren sich technische Voraussetzungen wie Verbreitungswege und Geräte aber auch Angebotsformen und Nutzungssituationen weiter aus. Trotz der zunehmenden Vielfalt an Audioangeboten bleibt Radio das meistgenutzte Angebot im Audiomarkt – sowohl insgesamt als auch im werberelevanten Segment.

Nele Schmöckel, Media Perspektiven 17/2026 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)