Zitiert: SRG-Ombudsstelle rügr SRF wegen Bildlegende zu Elon Musk

Das Bild wurde unter anderem mit einem Witz beschrieben. Das verstosse gegen das Sachgerechtigkeitsgebot.

Die SRG-Ombudsstelle hat eine Bildlegende in einem Text von SRF zu Elon Musk bei der Amtseinführung von Donald Trump als US-Präsident gerügt: Sie verstosse gegen das Sachgerechtigkeitsgebot. Im Bild wurde der gestreckte rechte Arm Musks gezeigt, der weltweit kontroverse Reaktionen auslöste. Gedeutet wurde er unter anderem als Hitlergruss.

Der Text zum Bild schreibt im Wortlaut: „Manche erkennen einen Hitlergruss. Oder ist es der Start einer Rakete?“ Gegen diese Bildbeschreibung gingen laut einer Mitteilung der SRG vom Mittwochabend 48 Beanstandungen ein. [….]

Die Bildlegende kritisierte die Ombudsstelle als «unmündig und völlig deplatziert». Diese Interpretation sei unsensibel und verharmlose die Ernsthaftigkeit der Frage, wie die potenziell faschistische Geste Musks ausgelegt werden könne.

persoenlich.com, 07.03.2025 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)