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Mai
12
Do
ganztägig „Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
„Eigentum, Medien, Öffentlichkeit“ @ Wirtschaftsuniversität Wien
Mai 12 – Mai 14 ganztägig
Tagung des Netzwerks Kritische Kommunikationswissenschaft mit dem Department of Economics der Wirtschaftsuniversität Wien Themenfelder sind: Repräsentation des Eigentums in den Medien konzentriertes und ungleich verteiltes Eigentum an Medien und Medientechnik subjektivierende Effekte des Medieneigentums Effekte[...]
Neueste Kommentare

    Zitiert: Streamingplattformen bei Diversität auch kaum besser

    Bei Eigenproduktionen der Streaming-Anbieter seien jeweils knapp sechzig Prozent aller Protagonisten und Hauptfiguren Männer, schreiben die Studienautoren. Das bezieht sich auf insgesamt 192 zwischen Januar 2012 und Juni 2019 auf der ganzen Welt von diesen Anbietern produzierte Serien. Wenn man sich nur die in diesem Zeitraum in Deutschland erschienenen Streaming-Eigenproduktionen anguckt, wird es sogar noch männlicher: 65 Prozent betrage der Anteil männlicher Protagonisten, bei Serien, die für das klassische deutsche Fernsehen produziert wurden, seien es 62 Prozent. . Wenige Monate zuvor waren damals zwei Untersuchungen erschienen, die zu dem Ergebnis kamen, dass bei 72 Prozent der zwischen 2011 und 2015 produzierten deutschen Filme Männer Regie führten, bei Eigenproduktionen von ARD oder ZDF waren es 83 Prozent. Bei den deutschen Eigenproduktionen für die Streamingplattformen lautet die Zahl nun: Rund 93 Prozent männliche Regie. Die Drehbücher stammten zu rund 89 Prozent von Männern. ….

    “Die Vielfalt von Frauen ist eingeschränkt”, so der Befund. “Sie kommen seltener vor, sind jung, haben genormte schlanke Körper und Berufe, die ihre emotionale Kompetenz betonen”, und sie würden “entlang tradierter Geschlechterbilder besetzt (Romantik weiblich, Action männlich)”. Die Lebenswelten von Frauen ab 50 würden kaum erzählt.

    Philipp Bovermann, sueddeutsche.de, 24.11.2020 (online)

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    Onlinefilm.org

    Zitat der Woche
    Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
    Out of Space
    Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)