Mit Beginn der neuen Amtsperiode Mitte September schrumpft SWR-Rundfunkrat von 74 auf 57 Mitglieder. Die Führungsspitze scheidet komplett aus. Künftig gehören dem Gremium mehr jüngere Menschen an, zwei Sitze bleiben vorerst vakant. […]
Der novellierte Staatsvertrag reduziert die Zahl der Mitglieder von bislang 74 auf künftig 57. […] Im Rundfunkrat bleiben aber bis auf Weiteres zwei Plätze unbesetzt. Dabei handelt es sich um zwei der insgesamt sieben Sitze, die vom baden-württembergischen Landtag besetzt werden. […]
Durch die Staatsvertragsnovelle werden drei Sitze für 18- bis 29-Jährige geschaffen. Davon entfallen zwei auf junge Erwachsene aus Baden-Württemberg und ein weiterer auf eine Vertretung aus Rheinland-Pfalz. Nach öffentlichen Ausschreibungen wurden die drei Plätze von Ausschüssen der beiden Landtage vergeben. In Baden-Württemberg wurden zwei Unter-30-Jährige ausgewählt, die auch kommunalpolitisch für die Grünen beziehungsweise die CDU aktiv sind. Über die gewählte rheinland-pfälzische Vertreterin gibt es bisher keine näheren Informationen. […]
Der neue SWR-Rundfunkrat, dessen Plenumssitzung öffentlich ist, wird künftig acht Ausschüsse haben. Sie tagen nicht öffentlich. Dazu gehört der Ausschuss für Inhalte und Formate, in dem laut SWR-Hauptsatzung alle Rundfunkratsmitglieder vertreten sind. Aufgabe des Ausschusses ist es, Rundfunkratsbeschlüsse vorzubereiten, „insbesondere in übergeordneten Programmangelegenheiten“.
Volker Nünning, epd medien, 09.09.2026 (online)

