Wenn Politiker künftig in US-Talkshows auftreten, muss Vertretern der Gegenseite dieselbe Sendezeit zugestanden werden. Die Medienbehörde FCC begründet das mit politischer Chancengleichheit, Kritiker sehen einen Angriff auf die Meinungsfreiheit.
Die US-Medienbehörde FCC veröffentlichte am 21. Januar einen „Leitfaden zur politischen Chancengleichheit“. Demnach muss ein Rundfunkveranstalter, der einem Politiker Sendezeit einräumt, auch einem gegnerischen Kandidaten vergleichbare Sendezeit und Platzierung zur Verfügung stellen.
Der Leitfaden betrifft nach Darstellung der Behörde politisch motivierte Inhalte bei Fernsehsendern. Er schließt dabei explizit die Ausstrahlung von Late-Night- und Tages-Talkshows ein.
epd medien, 23.01.2026 (online)

