Wenn US-Behörden damit beginnen, historische Fotos von Frauen, Schwarzen und Schwulen aus dem Netz zu löschen, kommt es jetzt auf Datensicherung an. Gegenarchive müssen aufgebaut werden! […]
Anfang März wurde bekannt, dass das Pentagon rund 26.000 Fotos auf den Websites des US-Militärs zur Löschung markiert hat. Darunter finden sich historische Aufnahmen schwarzer Soldaten im Zweiten Weltkrieg ebenso wie Porträts von Christina Fuentes Montenegro, die 2013 als eine der ersten Frauen erfolgreich eine Infanterieausbildung absolviert hat. Teilweise sind die Bilder bereits aus dem Netz verschwunden. Ob sie anderswo dauerhaft archiviert werden, ist ungewiss.
Die Maßnahmen sind Teil jenes Kampfes gegen „Diversity, Equity and Inclusion“ (DEI), den Trump per Exekutivorder ausgerufen hat.
Roland Meyer, faz.net, 16.03.2025 (online)