Vor 80 Jahren wurde die Filmgesellschaft der DDR gegründet. Noch heute sind viele Defa-Filme nicht digitalisiert. Dabei drängt die Zeit und eine Waschmaschine aus Hollywood muss ran. […]
Etwa 700 Spielfilme, 900 Animationsfilme und 2.000 Dokumentationsfilme sind damals entstanden, wie Stefanie Eckert erzählt. Sie leitet die Defa-Stiftung, die das Filmerbe von damals verwaltet. Die Filme lagern im Bundesarchiv. Und nicht alle sind bisher digitalisiert. Das wird mit der Zeit zum Problem. […]
Mehrere Zehntausend Euro koste die Digitalisierung eines Films, sagt Eckert. Seit 2019 hätten sie mit anderen Institutionen vom Förderprogramm Filmerbe profitiert, für das jährlich zehn Millionen Euro vorgesehen waren. Inzwischen aber seien die Gelder in etwa halbiert worden und es sei unklar, was nach 2028 passiere. Dann laufe das Programm aus. […]
Mit den Fördergeldern könnten sie derzeit etwa 20 bis 30 Filme pro Jahr digitalisieren, sagt Eckert. Ohne das Förderprogramm Filmerbe seien es maximal ein bis zwei Filme im Jahr.
dpa, digitalfernsehen.de, 14.05.2026 (online)

