BBC-Generaldirektor Tim Davie betonte, die Partnerschaft ermögliche es der BBC, das Publikum „auf neue Weise“ zu erreichen. Durch die Kombination aus „mutigen, eigenproduzierten Inhalten“ und einem „beispiellosen Schulungsprogramm für Kreative“ wolle der Sender seine öffentliche Mission weiterentwickeln. Pedro Pina, Vice President EMEA bei YouTube, erklärte, die Kooperation solle BBC-Inhalte für ein digital geprägtes Publikum neu übersetzen und zugleich in die „kreative Pipeline“ Großbritanniens für die globale Kreativwirtschaft investieren.
Die BBC kündigte an, ihre Expansion auf YouTube auf vier zentrale Bereiche zu konzentrieren. Dazu gehört der Aufbau gezielter Communities für Kinder sowie junge Erwachsene. Ein weiterer Punkt ist die Stärkung etablierter BBC-Programmmarken. Hinzu kommt der Ausbau vertrauenswürdiger Nachrichtenangebote, unter anderem über neue globale Kanäle, Live-Story-Streams und innovative Formate. Schließlich geht es um die Förderung des kommerziellen Wachstums durch globale Fandoms und Markenpartnerschaften.
Marcus Reichl, digitalfernsehen.de, 23.01.2026 (online)

