Zitiert: Was ARD und ZDF von der SRG lernen können – “Service Public”

Statt Dutzender von Sendern und Programmen, die kaum noch angemessen zu bespielen sind, konzentriert man sich bei der SRG/SSR in der Schweiz auf einige wenige, ist aber gleichzeitig gesetzlich verpflichtet, die drei großen Sprachräume – Deutsch, Französisch, Italienisch – gleichwertig mit Fernsehen zu bedienen. ….

In der Schweiz sind dagegen zumindest die Eigenproduktionen des Fernsehens oftmals identitätsstiftend. Viele tragen ebenso wie die Nachrichtengebung dazu bei, dass die kulturelle Integration über die Sprachgrenzen hinweg gefördert wird. Die rätoromanische Minderheit hat sogar ihr eigenes Radioprogramm – während man in Deutschland die viel größeren russisch- und türkischsprachigen Minderheiten sich selbst überlässt und damit Putins und Erdogans Propagandasendern ausliefert. …

Die Rundfunk-Hierarchien sind von der Politik unabhängiger als in Deutschland, und sie begegnen mit mehr Demut den Nutzern und Gebührenzahlern, die ihrerseits dank privater Trägerschaft der SRG/SSR und den Publikumsräten basisdemokratische Mitspracherechte genießen.

Stephan Ruß-Mohl, tagesspiegel.de, 07.09.2019 (online)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
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Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)