Zitiert: Wie die KI dem Journalismus dienen sollte

Wir sollten uns aber anschauen, wie uns KI helfen kann, Inhalte zu personalisieren und zu verstehen, wie wir für unsere Leserinnen und Leser eine höhere Relevanz entwickeln können. Dass wir in deren Leben eine größere Rolle spielen und dass sie zu uns kommen, wenn sie sich informieren möchten. Das hat mit den richtigen Themen zu tun, aber auch mit Erzähltechniken. Das sind wiederum zutiefst journalistische Aufgaben und keine technologischen. Wir müssen unseren Leserinnen und Lesern begreifbar machen, was die journalistische Methode ist. […]

Wir entwickeln Tools, für die man sehr viel redaktionelle Expertise braucht, und stellen sie Medien zur Verfügung. Das wichtigste Qualitätswerkzeug sind aber immer noch unsere Journalistinnen und Journalisten, die den Dingen auf den Grund gehen, die die richtigen Fragen stellen. Die journalistischen Tugenden lassen sich nicht von Tools ablösen. Sie lassen sich assistieren, aber am Anfang und am Ende eines redaktionellen Workflows steht immer noch der Mensch.

Maria Scholl, standard.at, 20.10.2023 (online)

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Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)