Mit „Ozon“ waren wir sehr früh am Markt, zu einem Zeitpunkt, als Nachhaltigkeit für unsere jüngsten Zielgruppen immer wichtiger wurde. Wir hatten in unseren anderen Programmen beobachtet, wie gut Inhalte ankamen, die sich mit Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigen. Daran haben wir früh das Bedürfnis für solche Inhalte erkannt. Das Format war ja auch zunächst erfolgreich. Wir haben allerdings eine Verantwortung den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern gegenüber und müssen gucken, an welchen Stellen Inhalte wirklich gut angenommen werden, sich rechnen und eine Ergänzung zu Inhalten bilden, die es am Markt bereits gibt. Und genau das war der Punkt: Es gab dann in der Folge immer mehr ähnliche Angebote. Bei „Ozon“ wurden die Ziele, die wir uns gesetzt hatten, dann nicht mehr erreicht. Es ist aber so, dass Formate aus unserem Funk-Kosmos innerhalb der ARD- und ZDF-Familie weitergeführt werden können. Aus „Ozon“ wurde zum Beispiel der Podcast „Grünphase“ in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk. Solche Kooperationen sind dann aus unserer Perspektive eine sehr sinnvolle Entwicklungsperspektive.
Frank Schild, epdmedien, 1.10.2021 (online)