Zitiert: Wie Pantaflix deutsche Inhalte international vermarktet

Wir geben Produzenten die vollständige Souveränität für den Vertrieb ihrer Filme. Sie allein stellen ihre Werke auf die Plattform und bestimmen dabei, wann und zu welchem Preis ein Film verfügbar sein wird. Den Erlös teilen wir dann, wobei der Filmemacher 75 Prozent und Pantaflix 25 Prozent der Einnahmen bekommen. Üblich ist bislang aufgrund der bestehenden althergebrachten Strukturen bei der Filmvermarktung ein System mit verschiedenen regionalen Vertriebspartnern und Zwischenhändlern, bei dem Produzenten ihre Rechte abtreten und am Ende vielleicht noch zehn Prozent der Einnahmen erhalten. Wir machen all diese Zwischeninstanzen überflüssig und stärken zugleich diejenigen, die das Risiko einer Produktion tragen. Wir etablieren damit eine völlig neue Art der Filmvermarktung. Das kommt am Ende auch dem Endverbraucher zugute.

 

Dan Maag, Vorstandsvorsitzender des Münchener Medienunternehmens Pantaleon Entertainment, welt.de, 30.07.2017 (online)

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"Die aktuelle Höhe des Rundfunkbeitrags von 17,50 Euro entspricht längst nicht mehr dem realen Aufwand", sagte der BR-Rundfunkratsvorsitzende Lorenz Wolf. "Legt man die derzeitige Rücklagenentnahme auf die Höhe des monatlichen Beitrags um, dann werden heute real 18,35 Euro verausgabt. Diese Rücklage wird bis 2020 gänzlich erschöpft sein. Mit 17,50 Euro wäre der vorgelegte Wirtschaftsplan 2019 nicht realisierbar." Dwdl.de, 06.12.2018 Weiterlesen    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)