Zitiert: Wie umgehen mit Jugendsünden im Netz?

Mit dem Begriff „Jugendsünde“ ist, siehe oben, aus tausend Gründen sparsam umzugehen. Zum Weiteren aber ist es gerade einmal wieder angezeigt, daran zu erinnern, dass Kinder Kinder sind und keine Erwachsenen im Sinne der Zurechnungs- und Schuldfähigkeit – sie sind es glasklar nicht im juristischen Sinne, und sie sind es wohl auch nicht darüber hinaus, siehe Beispiel unten, betreffend die neue Bundessprecherin der Grünen Jugend, Sarah-Lee Heinrich. … Die Frage wird sein: Wie gehen wir damit um? Junge Menschen in der Welt von Tiktok, Instagram, Facebook und Youtube allein zu lassen; sie in der Schule weiterhin in korrekter Füllfederhaltung zu unterrichten, nicht aber in Persönlichkeitsrecht, Internet-Etikette und Langzeitfolgen; sie gleichzeitig aber immer gnadenloser für ihr Netzverhalten abzustrafen – das jedenfalls ist keine Lösung.

Laura Hertreiter und Cornelius Pollmer, sueddeutsche.de, 11.10.2021 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)