Heute werden demzufolge nicht nur zwei Persönlichkeiten aufeinandertreffen, sondern auch zwei historische Erfahrungen. Hier der westdeutsche Verlagstitan, groß geworden in der alten Bundesrepublik, sozialisiert im Selbstbewusstsein ökonomischer und kultureller Dominanz. Dort der ostdeutsche Unternehmer, der den Anspruch formuliert, dass der Osten in der Deutung deutsch-deutscher Fragen endlich ein Mitspracherecht und dafür ein Sprachrohr haben muss.
BLZ, berliner-zeitung.de, 25.02.2026 (online)

