ARD und ZDF nehmen Kontakt zu IOC und Discovery auf

Werden doch nicht so viele Millionen Euro freigesetzt, wie viele angesichts des ersten Olympia-Aus von ARD und ZDF annahmen (siehe hier)?

Nach der Olympia-Pleite wollen ARD und ZDF versuchen, sich wenigstens einen Teil der Rechte zu sichern, berichtet Christian Meier auf welt.de.

Und so ist es wahrscheinlich, dass die ganze Sache mit den Olympia-Rechten so ausgehen wird: ARD und ZDF kaufen die Rechte bei Eurosport für Teile der Veranstaltung für dasselbe Geld, dass sie bisher auf den Tisch gelegt haben – nur mit weniger Output. Also: mehr bzw. genauso viel Geld für weniger Leistung. Jede andere Entscheidung wäre eine große Überraschung.

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Zitat der Woche
Spitzenvertreter von ARD und ZDF – darunter WDR-Intendant Tom Buhrow, der seit Januar 2020 ARD-Vorsitzender ist, BR-Intendant Ulrich Wilhelm, ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab und ZDF-Intendant Thomas Bellut wie auch Vorsitzende von Senderaufsichtsgremien wie der WDR-Rundfunkratsvorsitzende Andreas Meyer-Lauber – erklären, die Rundfunkbeitragshöhe läge in der aktuellen Periode 2017 bis 2020 real bereits bei 18,35 Euro (inklusive LMA-Anteil). Doch dies trifft, wie schon angeführt, nicht zu. Berücksichtigt man die bereits genannten Faktoren, läge die reale Beitragshöhe niedriger als 18,35 Euro; geschätzt dürften es etwa 18,20 Euro sein – doch auch dieser Betrag spiegelt noch nicht die reale aktuelle Beitragshöhe wider.   Volker Nünning, Medienkorrespondenz, 18.02.2020 (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)