Parteien im Fernsehen 2015: Gesamte LINKE anderhalbmal so oft wie der Bundespräsident

Udo Michael Krüger und Thomas Zapf-Schramm gehen in ihrem Info-Monitpr 2015 auch wieder auf die Politker- und Parteienpräsenz im deutschen Fernsehen ein. Ihr Fazit:   “Das Jahr 2015 markierte die Mitte der laufenden 18. Legislaturperiode des deutschen Bundestages. Vergleicht man in dieser…

Kosten Fernseh-Vorabendprogramm einschließlich ARD-Sportschau

„Das Fernseh-Vorabendprogramm, montags bis samstags von 17.50 bis 20.00 Uhr, ist seit 1993 ARD-weit harmonisiert und wird von den ARD-Anstalten gemeinsam finanziert. Eigenständige Regionalprogramme werden im Ersten nicht mehr ausgestrahlt. Das Vorabendprogramm wurde – mit Ausnahme der Sportschau – von den ARD-Werbegesellschaften…

Zitat: NDR-Fernsehspielchef steht auf Quote

Christian Granderath: “Wenn du eine ambitionierte Primetime-Serie produzierst und sie hat einen Marktanteil von unter zehn Prozent, ist das kein Erfolg, sondern das Gegenteil … Warum sollte ich eine teure Serie machen, die drei Millionen Zuschauer hat, wenn ich auch eine günstigere machen kann, die sechs Millionen erreicht?“

 

Was aus seiner Sicht richtig sein mag, verhindert modernes Fernsehen, schreibt David Denk in der Süddeutschen Zeitung.

 

Süddeutsche Zeitung, 19.04.2016 (online)

Netflix plant bei 30 Original-Serien vier mit europäischem Hintergrund

Brian Pearson ist bei Netflix für die internationalen Eigenproduktionen zuständig.

„Von etwa 30 geplanten oder schon fertigen Netflix-Originals-Serien spielen nur vier in Europa. Bei den Anwesenden macht das Bild vom „cherry picking“ die Runde, Netflix suche sich die Rosinen aus dem Kuchen raus. Und davon können nur wenige Produzenten leben“, berichtet David Denk von einer Tagung der Südtiroler Filmförderung IDM.

 

David Denk, Süddeutsche Zeitung, 19.04.2016 (online)

Zitat: „Terrorismus besteht zu 95 Prozent aus Propaganda und zu 5 Prozent aus Gewalt”

Daniel Steinvorth nach einem langen Gespräch mit dem französischen Journalisten Nicolas Hénin, der 10 Monate in der Gefangenschaft des IS war, was der Journalismus bei der Berichterstattung über Terrorgruppen berücksichtigen sollte:

„Terrorismus besteht zu 95 Prozent aus Propaganda und zu 5 Prozent aus Peng, peng‘, sagt Hénin (…) Es steckt ja bereits im Wort, dass der Terrorist nicht töten, sondern terrorisieren will. Einen Gegner zu töten, reicht nicht aus. Viel effektiver ist es, ihn in Angst und Panik zu versetzen, zu lähmen oder zu Überreaktionen anzustacheln. Spielen die Medien dieses Spiel mit und verklären den IS als das absolute Böse, können sich die Extremisten zufrieden zurücklehnen. … Weiterlesen Zitat: „Terrorismus besteht zu 95 Prozent aus Propaganda und zu 5 Prozent aus Gewalt”