Zitat: TTIP als Gefahr für Medien und Film

„Der Handlungsspielraum der Regulierung wird umso mehr eingeschränkt, als bei TTIP der sogenannte Negativlistenansatz angewandt wird: Alles, was nicht klar als Ausnahme im Vertrag definiert wird, ist der Handelsliberalisierung unterworfen. Hier zukunftssichere Sprachregelungen zu finden, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer. Bereits der…

Zitat: Warum und wie Twitter und Facebook mit Nachrichten die Wirklichkeit verzerren

Facebook und Twitter geht es aber nicht darum, Informationen zu verbreiten, und auch nicht darum, das Publikum zu bespaßen. Die Internetkonzerne wollen, dass sich die Nutzer so lange wie möglich auf ihren Seiten aufhalten, um Werbeeinnahmen zu generieren. Dass ihnen eine Rolle als bedeutende Medienspieler zuwächst, ist für sie ein netter Mitnahmeeffekt, mehr nicht. Für die Nutzer hat das zur Folge, dass ihre Nachrichten nicht nach Relevanz, sondern ökonomischer Verwertbarkeit gefiltert werden. Der Nutzer sitzt im Silo sozialer Netzwerke und ist manipulierbar.

 

Adrian Lobe auf faz.net, 20.03.2015

 

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Kein „Equal Pay“ bei ARD-Talkshows

Am letzten Sonntag ließ Günther Jauch „Der ungerechte Lohn – warum verdienen Frauen weniger? Gleicher Lohn für gleiche Arbeit? Von wegen!“ diskutieren. Doch warum Günther Jauch und Frank Plasberg mehr als Anne Will und Sandra Maischberger verdienen, wurde nicht diskutiert.

Für die Politikttalks von ARD und ZDF hatte die Kommission zur Ermittlung der Finanzen einmal in ihrem 19. Bericht die Kosten ermittelt und im Vergleich für die Jahre 2011 und 2012 dargestellt (Tz. 512) Da konnte man feststellen, dass im Jahr 2012 eine Sendung von Günther Jauch mit 285.000 Euro fast dreimal so teuer war wie eine von Sandra Maischberger mit 107.000 Euro. Frank Plasberg lag bei 210.000 Euro, Anne Will bei 179.000 Euro. (Im 17. KEF-Bericht hat man die Kosten für die Jahre 2007 und 2008 dargestellt (Tz. 617).) Weiterlesen Kein „Equal Pay“ bei ARD-Talkshows