Verwendung der Beitragsgelder durch den MDR

Der MDR nimmt die Absenkung des Rundfunkbeitrags von 17,98 Euro auf 17,50 Euro zum Anlass, „seine bisherigen Angaben zur Verwendung der Beitragsmittel zu aktualisieren“. So findet man ein neues Schema, für welche Zwecke die 17,50 Euro eingesetzt werden. Zu beachten ist, dass 1 Cent des Rundfunkbeitrags Gesamteinnahmen von 4.700.000 Euro im Jahr entsprechen.

Zudem hat der MDR die Angaben zu Aufwendungen und Erträgen des MDR aus den vergangenen Jahren fortgeschrieben. Zudem, findet man für ausgewählte Sendungen auch die Entwicklung der Kosten. Weiterlesen Verwendung der Beitragsgelder durch den MDR

ZDF-Staatsvertrag: Thüringen und Brandenburg „retten“ Berlins Versprechen

Unter Klaus Wowereit sollte noch Berlin den Bereich LSBTI übernehmen. Unter Müller ist es plötzlich das Internet“, erklärt Henny Engels, Vorstandsfrau vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD).

Und tatsächlich erscheint die Verteilung der Bereiche ziemlich willkürlich: Konnte Thüringen LSBTI doch nun nur übernehmen, weil es den Verbraucherschutz an Baden-Württemberg abgab, das wiederum „Jugend“ an Brandenburg abtrat, welches jetzt das viel zu umfangreiche Feld „Senioren, Familie, Frauen und Jugend“ betreut.

 

Christine Stöckel in taz, 30.03.2015

 

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ZDF-Staatsvertrag: vorbildlich Minimalanforderungen umgesetzt

„Keine Frage, der Entwurf für einen neuen ZDF-Staatsvertrag, der im Wesentlichen die Besetzung der Gremien des Senders neu regelt, ist in vielen Punkten vorbildlich. … Das Werk zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass künftig Minderheiten im ZDF-Fernsehrat vertreten sein werden, denen dieses…

Neuer Rundfunkbeitrag ab 1. April 2015 bringt höheren Finanzausgleich

Zum 1. April wird der Rundfunkbeitrag gesenkt – von 17,98 Euro auf 17,50 im Monat. Zugleich wird die finanzielle Ausstattung der beiden kleinsten ARD-Sender, Saarländischer Rundfunk und Radio Bremen, ab Januar 2017 verbessert. Denn zum 1. Januar 2017 wird der ARD-interne Finanzausgleich von bisher 1,0 auf dann 1,6 Prozent des jährlichen Netto-Beitragsaufkommens der ARD erhöht. Bisher erhielten beide Anstalten ca. 53 Mio. Euro. Ab 2017 werden es dann ca. 90 Mio. Euro sein, von denen der Saarländische Rundfunk 51 Prozent erhält, Radio Bremen bekommt 49 Prozent.

(Via Medienkorrespondenz 06/2015)

ZDF reagiert auf politischen Druck aus dem Saarland

ZDF-Intendant Thomas Bellut – er hatte ZDF-Justitiar Peter Weber mitgebracht – habe im Ausschuss für Bildung, Kultur und Medien des saarländischen Landtags angekündigt, künftig eine stärkere Präsenz des Saarlandes im Programm anzustreben, meldet die saarländische Landesregierung(!) – und nicht das Parlament.

„Das Saarland bietet durch seine Brückenfunktion zwischen Frankreich und Deutschland zahlreiche spannende und unverbrauchte Drehorte sowie jede Menge deutsch-französische Geschichte und Geschichten für Film und Fernsehen“, erklärte dazu der Chef der Staatskanzlei, Jürgen Lennartz. „Die Staatskanzlei wird diese Pläne des ZDF und die anstehenden weiteren Gespräche gerne konstruktiv begleiten.“ Leider sagt er nicht, auf welche Art und Weise die Staatskanzlei das ZDF begleiten will. Heißt dies, dass die Staatskanzlei Themen vorschlagen will? Plant die Staatskanzlei, Fördermittel für die Filmproduktion bereitzustellen? Oder ist es nur eine verkappte Drohung, das Thema immert wieder aufzurufen? Weiterlesen ZDF reagiert auf politischen Druck aus dem Saarland