Fritz Pleitgen fordert mehr Auslandsthemen in Nachrichtensendungen

Bereits vor zwei Jahren hatte Pleitgen kritisiert, dass eine 15-minütige „Tagesschau“-Ausgabe nicht ausreiche, um das Weltgeschehen angemessen darzustellen.

Er wünsche sich, dass es jeden Tag eine einstündige Nachrichtensendung mit Themen aus aller Welt gebe, sagte Pleitgen am 27. Juni im Deutschlandfunk im Rahmen der Diskussionssendung „Das Medienquartett“. In dieser Sendung müssten auch die Nachrichten aus Deutschland enthalten sein. Dadurch wären die hiesigen Themen und die aus dem Ausland zu gewichten, was die Proportionen verdeutliche, berichtet die Funkkorrespondenz (30-31/2014) Weiterlesen Fritz Pleitgen fordert mehr Auslandsthemen in Nachrichtensendungen

Staatsferne in den Aufsichtsgremien des privaten Rundfunks gefordert

„Auch für die Mitglieder der Aufsichtsgremien über den privaten Rundfunk hat der Gesetzgeber Inkompatibilitätsregelungen zu schaffen, die ihre Staatsferne in persönlicher Hinsicht gewährleisten“, stellt Jörg Ukrow vom Institut für Europäisches Medienrecht in der Funkkorrespondenz (30-31/2014) fest. Und er stellt fest:

 

„Keines der derzeitigen Organe nach § 35 Abs. 2 RStV ist in seiner Zusammensetzung kraft Staatsvertrag durchgehend oder zumindest überwiegend am Maßstab der organisatorischen Absicherung von Vielfaltsicherung ausgerichtet. Zudem erscheinen die für diese Organe entwickelten Inkompatibilitätsregelungen defizitär.“ Weiterlesen Staatsferne in den Aufsichtsgremien des privaten Rundfunks gefordert

Zitiert: Schnelles Internet für alle kann nicht ersteigert werden

An der Auktion um Funkfrequenzen beteiligen sich die Unternehmen, die auch den Netzausbau stemmen sollen. Sie erhalten im besten Falle also vom Bund für den Breitbandausbau genau das Geld, das sie ihm zuvor für die Funkfrequenzen überwiesen haben. Und im schlimmsten Falle…

Zitiert: „Jede Gefälligkeit rächt sich.“

Groß ist diese Weisheit, aber unbequem. Sie könnte als riesiges Warnschild über dem Boulevard des Kundenkapitalismus hängen. Je eifriger sich Hersteller und Handelskonzerne den Wünschen der Kunden unterwerfen und ihnen zu Gefallen sein wollen, desto entschlossener gehen sie daran, im Gegenzug ihre Kunden zu willfährigen Jüngern und ergiebigen Ertragsquellen zu machen. Die Abhängigkeit der Firmen vom Kunden soll dieser mit der reziproken Abhängigkeit von der Firma bezahlen.

 

Andreas Zielcke, Süddeutsche Zeitung, 11.08.2014. S. 11