Politiker: Sympathisches Rüberkommen ist wichtiger als Sachkompetenz

 

Der Politikwissenschaftler Daniel Pontzen hat über 1000 Abgeordnete auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene gefragt, welche Rolle Medienauftritte bei Ihrer Arbeit spielen. Eines seiner Ergebnisse: Sachkompetenz auszustrahlen ist für Politiker wichtiger, als welche zu besitzen. Als Ziel für Talkshiws wurde angegeben, „dass das sympathische Rüberkommen, das kompetente Rüberkommen weitaus wichtiger ist als die konstruktive Erörterung von Problemlösungen etwa, was aus normativer Perspektive sicher das primäre Ziel sein sollte. Aber selbst die Unterhaltung des Publikums ist nach Ansicht der Abgeordneten wichtiger als ein solcher konstruktiver Austausch.“

 

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Tagesschau-Videos mit immer kürzeren Schnittsequenzen

Internetvideos haben dann viele Zuschauer, wenn sie schnell geschnitten sind. Doch auch in der „Tagesschau“ ist das Tempo heute viel höher als noch vor ein paar Jahren. „Am 9. November 1993 spricht Rita Süssmuth 52 Sekunden ununterbrochen über die Novemberpogrome von 1938.…

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz will eine „Governance des Medienwandels”

Dies legte er in seiner Eröffnungsrede des Mediendialogs Hamburg Ende Mai 2013 dar. Sein Thema lautete „Fortschritt durch Technik – für eine Governance des Medienwandels“ Olaf Scholz verwies auf die gemeinsame Verantwortung von Politik- und Medienwirtschaft für das gesellschaftliche Gelingen der Digitalisierung.…

Dokumentiert: ARD reduziert Drehtage für „Mord in Aussicht“ – Schauspieler steigt aus

 

„Zu Weihnachten hat Mädel Post gekriegt vom ARD-Programmdirektor. Viel Lob stand da drin. Fast gleichzeitig hat er erfahren, dass bei Mord mit Aussicht nur noch achteinhalb Drehtage statt neun pro Folge im Plan stehen. Als Feldhusen dort anfangs Regie führte, seien es noch zehn Tage gewesen, sagt Mädel.“ Zudem berichtet Bjarne Mädel, „dass sich an der Serie nach Ansicht der Macher nur ja nichts verändern dürfe.“ Und er begründet seinen Ausstieg aus der Serie: „Die eigentliche Arbeit eines Schauspielers ist es, kreativ zu sein, aber da kommt man kaum noch zu. Man liefert dann nur noch ab. Deshalb will ich das auch nicht mehr.“

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