Schwerpunkt Geschichte bei der SRG

 

Der Sender befasst sich im November mit seinen Programmen landesweit mit der Schweizer Geschichte. Damit hat er schon vorab Diskussionen ausgelöst.

 

So legt er in der vierteiligen Filmreihe „Die Schweizer“ den Schwerpunkt auf die schweizerische Geschichte – bezieht sich dabei jedoch vor allem auf die Biografien weniger Politiker und Militärs. „Die Wahl der historischen Perspektiven, die zusammen ein wahrhaftes Bild der Vergangenheit ergeben, ist nicht nur nicht einfach. Sie erfolgt nie zufällig und ist immer politisch. Wer wird ins Zentrum gerückt, wer an den Rand gedrückt?“ so Urs Hafner in der NZZ.

ARD-ZDF-Jugendkanal: Auf wackligen Füßen

 

Als der NDR Rundfunkrat und Verwaltungsrat sich in einer Presseerklärung für einen gemeinsamen Jugendkanal von ARD und ZDF aussprachen, war es schon zu spät. SpOn hatte schon gemeldet, dass die Ministerpräsidenten den Jugendkanal gestoppt hatten. Zumindest bei der ARD waren einige enttäuscht. Verwies Lutz Mamor doch darauf, dass man „unter hohem Zeitdruck ein gemeinsames Finanz- und Programmkonzept für einen jungen Kanal erstellt“ hatte.

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Zitat: Warum man sich von Wikileaks nur schwer ein Bild machen kann

 

Tobias Kniebe beschreibt in der Süddeutschen Zeitung, welche Probleme es macht, die Geschichte von „Wikileaks“ filmisch in Bildern zu fassen. „Die Parallelwelt, in der die Codes reagieren, hat eine Botschaft an alle anderen Welten. Sie lautet: Ihr könnt euch kein Bildnis machen.“ Und er führt aus, dass dort, wo die Bilder fehlen, auch keine Vorstellung existiert, „was in der Parallelwelt der Programmiersprachen überhaupt passiert. All die Enthüllungen der jüngsten Zeit, die das Horrorszenario einer restlos überwachten Welt bestätigen, bleiben letztlich abstrakt. So abstrakt wie das Gefühl, dass man eigentlich Widerstand leisten müsste.“

Verband für Product-Placement verlangt nach mehr Platz in Filmen von ARD und ZDF

 

 

Der Verband für Product-Placement laut evangelisch.de kritisiert, dass durch ARD und ZDF das Angebot an Filmen, die für bezahlte Produktplatzierungen geeignet seien, werde „Land künstlich und auf sehr ärgerliche Weise verknappt“ werde. So äußerte sich der Verbandsvorsitzende Otto Kettmann am letzten Donnerstag bei einem Fachkongress in Stuttgart. Für ihn sei unverständlich, dass ARD und ZDF auch bei Kino-Koproduktionen „die Produzenten in starkem Maße knebeln und ihnen verbieten, Product-Placement zu akquirieren“. Dadurch würden die Produzenten sowohl bei der Produktion als auch bei der anschließenden Vermarktung ihrer Filme geschädigt. ARD und ZDF sollten sich „hier etwas geschmeidiger“ zeigen und „bei Kinoproduktionen den Produzenten für das Thema Product-Placement freie Hand zu lassen“.

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Zitat: SmartTVs sind eine Totgeburt

SmartTVs sind eine Totgeburt, ein typischer Fall von D.O.A. – Dead On Arrival. Kaum einer nutzt die vielen unnötigen Features, weil diese – fest verbaut in einem nicht transportierbaren Kasten – in etwa soviel Sinn machen, wie ein Auto ohne Räder. Zusatzinfos ausgerechnet auf dem Schirm, auf dem man gerade ein Programm schauen möchte – wozu? Kein Mensch will E-Mails, Facebook-Nachrichten oder Tweets in 3-Meter-Entfernung auf einem Fernsehbildschirm lesen. Selbst der Zugriff auf die Mediatheken über die TV-Fernbedienung: zu langsam, zu umständlich, zu nervtötend.

Richard Gutjahr, 8. Oktober 2013

 

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