Was im WDR-Produzentenbericht fehlt …

… führt die Rheinische Post aus. So lasse sich aus den Zahlen und Daten, die der WDR veröffentlicht hat, „nicht ersehen, wie hoch der Umsatzanteil der jeweiligen Unternehmen ist“. Zudem fehlen in dem Produzentenbericht „Programme, an denen der WDR beteiligt war, die aber unter Federführung eines anderen Senders entstanden. Auch das Vorabend-Programm sowie Gemeinschaftssendungen der ARD wurden ausgeklammert, wenn der WDR nicht selbst Vertragspartner der Produzenten war.“

 

Hamburger Filmfest: TV-Produzentenpreis zu Gunsten der Erhöhung des Etats des Kinderfilmfestes gestrichen

 

Beim Hamburger Filmfest gibt es eine Budgetverschiebung. Zum Ende des letzten Jahres (2012) wurde der Etat des Kinderfilmfests Michel um 20.000 Euro erhöht. Im Mai dieses Jahres wurde dann bekannt, dass beim TV-Produzentenpreis 30.000 Euro eingespart werden sollen. Der Hamburger Staatsrat Nikolas Hill erklärte laut Hamburger Abendblatt: „Der TV-Produzentenpreis wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um technische Dienstleister zu stärken. Dies gelingt mit einer künstlerischen Auszeichnung und Förderung des Films genauso gut. Um beide Felder zu unterstützen, soll der Schwerpunkt deshalb künftig auf der Nachwuchsarbeit liegen.“

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Gebührenrückgang 2012 nicht so stark wie 2009 behauptet

 

Die Einnahmen der früheren Gebühreneinzugszentrale und des heutigen Betragsservices  sind 2012 um 41 Millionen Euro auf 7,49 Milliarden Euro gesunken (Berliner Zeitung u.a.). Im Jahre 2009 hatte man 110 Millionen Euro mehr, also 7,6 Milliarden Euro, eingenommen. Der Rückgang hat seine Ursache vor allem in einer geringeren Zahl an gebührenpflichtigen Geräten. Bestätigen sich also die Prophezeiungen, dass das Gebührenmodell keine Zukunft mehr habe, da die Einnahmen signifikant sinken würden?

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Der Sport im ERSTEN und das Geld

17 Euro steuert also jeder Beitragszahler innerhalb von vier Jahren dazu bei, „dass internationale Fußballereignisse und Schnipsel aus der Bundesliga gezeigt werden dürfen“, meldete der SPIEGEL vor einem Jahr.

 

Dann verwies er darauf, dass die Olympische Spiele 2010 und 2012 für ARD und ZDF mit jeweils 71 Millionen Euro zu Buche geschlagen hätten. Hauptposten des „1,03 Milliarden Euro schweren Sportrechtebudget der ARD“ seien die Fußballrechte, für die 707 Millionen Euro veranschlagt werden. „Rund 368 Millionen Euro entfallen auf die Rechte für Welt- und Europameisterschaften sowie für Länderspiele. Gut 339 Millionen Euro wurden für die „Fußball Bundesliga / Hörfunk-Kooperation“ bereitgestellt.“ Weiterlesen Der Sport im ERSTEN und das Geld

WDR veröffentlicht Produzentenbericht

 

Der WDR vergab letztes Jahr (2012) 85,7 Mio. Euro an Auftrags- und Koproduktionen. Rund ein Drittel der Produktionsaufträge, das entspricht 26,8 Mio. Euro, ging an abhängige Produktionsfirmen. 2011 vergab der WDR noch Aufträge im Volumen von 114,2 Mio. Euro, 2010 waren es sogar noch 127 Mio. Euro. Der Sender begründet den Rückgang mit „natürlichen Schwankungen zwischen den Geschäftsjahren“. Man arbeitete mit 240 Firmen zusammen, Mehr als zwei Drittel dieser Firmen kamen aus NRW.

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