Was für Netzbetreiber und Sender im „Kabelstreit“ auf dem Spiel steht

Digitalfernsehen.de berichtet, dass auf dem Eröffnungspanel der ANGA COM deutlich wurde, welche Bedeutung der Kabelstreit zwischen ARD und Kabel Deutschland (KDG) für Sender wie auch die Kabelnetzbetreiber hat. Sollten ARD und ZDF weiterhin Einspeisegebühren an Kabel Deutschland zahlen müssen, hätten auch die kleineren Netzbetreiber Ansprüche. Zudem würden einige Kabelnetzbetreiber, die ARD und ZDF schon auf Zahlung der Gebühr verklagt haben, hohe Summen nachfordern. (Tele Columbus hat schon zwei Gerichtsprozesse wegen Diskriminierung gegen die Sender angeschoben, in denen es auch um die rückwirkende Vergütung durch ARD und ZDF geht.)

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Zensus: Führt die geringere Bevölkerungszahl zu geringeren Werbeeinnahmen?

Joachim Huber geht im Tagesspiegel auf den Aspekt ein, „dass die neue, gesunkene Zahl der Nutzer auch die Reichweiten der Radio- und Fernsehsendungen schmelzen lässt. Die TV-Quote beispielsweise wird über eine Stichprobe an Haushalten gewonnen und dann zur repräsentativen Aussage für die Gesamtheit hochgerechnet. Sinkt aber deren Umfang, sinkt auch die Quote.“

 

 

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Mehr Sport bei ProSiebenSat.1

Dies kündigte Geschäftsführer Zeljko Karajica heute beim Kölner Media Summit des Magazins „Sponsors“. Man wolle ein paar Rechte mehr erwerben. Dazu gehören laut w&v drei Kämpfe des Boxers Robert Stieglitz. Vor einiger Zeit hatte man zudem „etwas“ Tennis und Fußball erworben. Allerdings gehe es immer auch um die Rentabilität der jeweiligen Übertragungen. „Das muss sich langfristig rechnen,“ so Zeljko Karajica laut w&v. Die Champions League laufe nicht mehr bei Sat.1, sondern beim ZDF, weil Sport für das Unternehmen „kein karitativer Zweck für die UEFA“ sei.

 

 

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Filmstandort Thüringen in der Krise?

 

Im Jahre 2010 erklärte Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht das Kindermedienzentrum in Erfurt zu einer „Erfolgsgeschichte“. Erfurt habe sich „zu einem Kraft- und Kreativzentrum“ der Medienbranche entwickelt. Der beim MDR angesiedlete Kinderkanal habe diese Entwicklung wesentlich befördert. Doch nun, drei Jahre später, heißt es, die Rahmenbedingungen des Standortes für Film- und Fernsehproduktionen seien „nicht optimal“. Die Auftragslage der ansässigen Firmen sei schlecht. So zitiert die Thüringer Allgemeine aus einem vertraulichen Analysepapier der landeseigenen Stiftung für Technologie und Forschung Thüringen (STIFT).

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