Zitat: Rundfunkbeitrag soll auch dem Netz dienen

Rainer Nowak nahm anlässlich der Verleihung des Kurt-Vorhofer-Preis für Printjournalisten die Politik in die Pflicht. Denn wenn „sich eine Gesellschaft für finanzielle Unterstützung von öffentlich-rechtlichen Inhalten entschließt, müssen die überall gefördert werden, im Öffentlichen und im Privaten, im Fernsehen und in der Zeitung“. Dies zu Ende gedacht müssten auch der Rundfunkbeitrag für unabhängige Internetangebote eingesetzt werden.

Out of Space: Absurder Tausch Frequenz gegen Spende?

 

„Absurd ist die Situation nicht nur, weil ein Medienwächter der Überzeugung ist, er habe korrekt gehandelt, wen er Programmveranstalter Frequenzen quasi kaufen lässt. Sondern auch, weil er sich darauf ein Gesetz berufen kann, das selbst ein Skandal sein müsste – weil es Medienkontrolle mit Standortförderungsaspekten vermengt. Es sind nicht bloß die Anstalten, die den Eindruck erwecken, dass es weniger um Aufsicht als um Standortinteressen geht. Die Medienpolitik der Länder unterstützt sie dabei, indem sie sich grundlegenden Reformen verschließt.“

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Thomas Stadler zur Frage, wer für die Medienpolitik zuständig ist

Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, schrieb am Montag bei SPON einen Meinungsbeitrag mit dem Titel „Medienstaatsvertrag: Netzpolitik darf nicht Ländersache werden“. Er bezog sich dabei auf eine Rede von Olaf Scholz, in der diesen einen Medienstaatsvertrag (der Bundesländer) vorschlug. Er wolle die Rundfunkkommission zu einer Medienkommission weiterentwickeln. Wer ist für die Medien- und Netzpolitik eigentlich zuständig, fragte Thomas Stadler?

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Thomas Bach für einen eigenen olympischen Fernsehsender

 

Thomas Bach will IOC-Präsident werden. Dafür muss er sich auch im Gespräch halten. Nun äußerte er die Idee, einen eigenen olympischen Fernsehsender zu schaffen. Ziel sei es, die Präsenz der olympischen Sportarten auch in der vierjährigen Pause zwischen den Spielen zu verstärken. „Eine Vision wäre ein digitaler olympischer Fernsehkanal, der das weltweite Sportprogramm bündelt und dann ständig auf Sendung wäre“, so Thomas Bach in einem FAZ-Interview.

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Wie der Burda-Verlag seine digitale Zukunft sieht

 

Das Onlineangebot des Burda-Magazins Focus sieht der Vorstandschef von Hubert Burda Media, Paul-Bernhard Kallen, „ als eine Art elektronische Gratis-Tageszeitung“. Bisher sieht es nicht so aus, dass große Teile der Inhalte für die Nutzer kostenpflichtig sein werden. Dazu passt auch, dass man im Herbst eine deutsche Version der Huffington Post anbieten will.

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