Im Oktober nutzen noch 620.000 Haushalte im MDR-Gebiet den analogen Satelliten zum TV-Empfang. Doch dieser wird ab 1. Mai 2012 nicht mehr genutzt werden. Zu Beginn des Jahres 2011 waren es noch 250.000 Haushalte mehr. Verwunderlich ist, dass in Thüringen und Sachsen-Anhalt anteilig fast doppelt so viele Haushalte noch den analogen Satelliten nutzen.
Autor Heiko Hilker
Karola Wille auf dem WEG – MDR-Intendantenwahl in den Medien
Der Tagungsort – das Thüringer-Wald-Städtchen Friedrichroda – dürfte ihn an beliebte MDR-Klischees erinnert haben: Das Ramada-Hotel, in dem der Rundfunkrat zuerst Wille und dann das warme Abendessen wählte, begann seine Karriere 1954 als DDR-Ferienheim Walter Ulbricht. taz
Die stellvertretende Senderchefin Karola Wille wird neue MDR-Intendantin. Der MDR-Rundfunkrat wählte die 52-Jährige im ersten Wahlgang mit großer Mehrheit. Sie erhielt die Stimmen von 32 der 39 anwesenden Rundfunkräte. Erforderlich waren nur 26 Stimmen. mdr.de
Der MDR kriegt die dritte Intendantin der ARD. Sie muss bei der skandalgeplagten Anstalt aufräumen. Die CDU mosert bis zuletzt – und schießt auf den scheidenden Udo Reiter. taz
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GEZ wird teurer
Die Gesamtausgaben der GEZ belaufen sich 2011 auf voraussichtlich knapp 183 Mio. Euro, so die aktuelle Funkkorrespondenz. Hinzu kommen ca. 66,5 Mio. Euro für die Gebührenabteilungen, die es nur bei der ARD gibt. Die Mitarbeiterzahl der GEZ soll langfristig von 1041 (2009) auf 930 (2016) reduziert werden. Trotzdem werden die Personalkosten dann mit 63 Mio. Euro höher 2009 (61,9 Mio. Euro) liegen.
Thüringer CDU-Fraktionschef Mike Mohring über den MDR
Mike Mohring ist seit 1999 Landtagsabgeordneter der CDU in Thüringen. 2004 wurde er Generalsekretär der CDU Thüringens und 2008 Vorsitzender der Landtagsfraktion. Seit Ende 2009 ist er auch Mitglied im MDR-Rundfunkrat. Nun, nachdem er 12 Jahre in der Landespolitik aktiv ist und zwei Jahre im MDR-Rundfunkrat sitzt, stellt er fest, dass der MDR fast zwei Jahren strukturell „in einem erschütternden Zustand“ sei. Er zeigte sich gegenüber der Leipziger Volkszeitung empört, dass sich beim MDR unter dem bisherigen Intendant Udo Reiter „eine Struktur von Medienunternehmen und Tochterunternehmen entwickelt hat, die sich der Kontrolle der Aufsichtsgremien entzogen haben“.
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ARD: Höhere Abfindung und höhere Altersversorgung durch Mobbing-Klage
Verena Wiedemann war fünf Jahre Generalsekretärin der ARD. Zuletzt fühlte sie sich gemobbt. Ihr Dienstsitz wurde verlegt, aus dem Haus der Bundespressekonferenz hin zum RBB. Sie sei u.a. über wichtige Fragen nicht informiert worden.Und so klagte sie vor dem Arbeitsgericht Berlin noch vor Ende ihres Vertrags: auf Mobbing. Man einigte sich auf einen Vergleich, der nun rechtskräftig wurde, wie die Funkkorrespondenz mitteilte.
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