Zitiert: Kein Lerneffekt bei der ARD?

Bemerkenswert ist, was Wellmer über den Umgang mit der AfD sagt: Es gebe keine Richtlinie dazu. Man werde auch über diese Partei genauso berichten wie über die anderen, viele würden sie ja wählen, das könne man nicht ausblenden. Sollte es bei der ARD nach den missratenen Talks etwa von Caren Miosga mit Alice Weidel und Tino Chrupalla wirklich keinen Lerneffekt gegeben haben? Und will die ARD tatsächlich rechtsextremistische Verfassungsfeinde genauso behandeln wie verfassungskonforme Parteien?

Oliver Reinhard, saechsische.de, 28.05.2025 (online)

Journalismus-Förderung durch Landesmedienanstalten

In Niedersachsen gibt es erstmals eine Förderung von Qualitätsjournalismus aus Steuergeldern des Bundeslandes. In einer ersten Förderrunde hat die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) jüngst Gelder vergeben. 19 Medienunternehmen erhielten insgesamt rund 53.000 Euro, wie die NLM mitteilte. Damit werden nun Projekte zur Aus- und Fortbildung finanziell unterstützt. Doch wie sieht es in den anderen Ländern aus?

Volker Nünning, M, 03.06.2025 (online)

Zitiert: Ein wesentliches Strategieelement, eine kritische Berichterstattung zu schwächen

Im weltweiten Feldzug der Rechtsradikalen ist ein wesentliches Strategieelement, eine kritische Berichterstattung zu schwächen. Und das geht am besten, indem man ihre Glaubwürdigkeit angreift – indem man Medien als Partei darstellt. Das Muster ist immer das gleiche. Wer verhindern möchte, dass eine…

Zitiert: Kommunikationsinfrastrukturen waren schon immer Werkzeuge der Kontrolle

Es ist kein Zufall, dass die frühen Telegrafenleitungen bald nach dem Ende der Sklaverei aufkamen. Es ging darum, die Kolonien besser beherrschen und wirtschaftlich ausnutzen zu können. Es gibt auch große Ähnlichkeiten zwischen den Routen der damaligen Telegraphenleitungen und heutigen Unterseekabeln. Sie…

Zitiert: Verlage jagen Trends hinterher

Mir fällt generell in Deutschland auf, dass alteingesessene Institutionen eine verunsicherte Identität haben. Wenn man zum Beispiel die Verlagsprogramme von Suhrkamp, Hanser, Rowohlt oder Fischer durchsieht, kann man die nur sehr schlecht unterscheiden. Sie jagen alle, mehr oder weniger widerwillig, denselben Trends…