Heiko Hilker

Dokumentiert: Wende im Rechtsstreit um die „Tagesschau“-App der ARD

 

Das Oberlandesgericht Köln verhandelte die Verlegerklage gegen die „Tagesschau“-App in der zweiten Instanz. „Wie Richter Hubertus Nolte in der rund 90-minütigen Verhandlung am OLG ausführte, seien in diesem Fall aber die Fragen nach Textlastigkeit, Presseähnlichkeit und (Nicht-)Sendungsbezogenheit höchstwahrscheinlich von nachrangiger Bedeutung und damit nicht entscheidend“, berichtet die Funkkorrespondenz (46/2013). „Vielmehr gehe es letztlich um das Verfahren der Genehmigung der „Tagesschau“-App und des Internetangebots tagesschau.de im Rahmen des Telemedienkonzepts der ARD. Grundsätzlich, darauf verwies Nolte, sei die „Tagesschau“-App lediglich ein anderer technischer Ausspielweg für die Inhalte des Basisangebots tagesschau.de. Weiterlesen

Der Bayerische Rundfunk ordnet seine Direktionen neu

Ab Mai 2014 wird es eine „multimediale Informationsdirektion“ geben, so die Funkkorrespondenz (46/2013). Darin werden die aktuellen Redaktionen aus Hörfunk, Fernsehen und Online zusammengefasst. Der Bayrische Rundfunk reagiere mit dem Schritt „auf den Wandel der Mediennutzung im Digitalzeitalter“. BR-Intendant… Weiterlesen

Arbeitsgruppe Jugendmedienschutzsstaatsvertrag nicht mehr „kopflos“

Eine lange Zeit hatte Sachsen die Aufgabe, die Erarbeitung des neuen Jugendmedienschutzsstaatsvertrages zu koordinieren. Doch die zuständige Referentin verließ die Staatskanzlei. Nunmehr einigte man sich, dass Land Rheinland-Pfalz als Vorsitzland der Rundfunkkommission die Geschäfte der „Arbeitsgruppe zum Jugendmedien-Staatsvertrag“ leitet.

 Anscheinend will sich bei diesem Thema kein Land die „Finger verbrennen“.

UPDATE (3.12.2013)

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Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)