Zitiert: Meinungsumfragen zu einer Bundesregierung, die es noch nicht gibt

Es ist eine ganz besondere Grusellust, mit der gerade Meinungsumfragen geteilt werden. Die AfD steigt in den Sonntagsfragen zur Bundestagswahl immer weiter, erreicht einen Rekordwert, liegt gleichauf mit der Union, erreicht einen Rekordwert, überholt die Union, erreicht einen Rekordwert. Die Schlagzeilen darüber schreiben sich fast von selbst.

Ich will gar nicht behaupten, dass die Umfragewerte nicht ein reales Gefühl in der Bevölkerung widerspiegeln oder dass sie nicht Anlass zur Sorge sind. Gleichzeitig werden sie der neuen Bundesregierung, die noch nicht einmal im Amt ist, in einer Weise vorgehalten, die absurd ist.

Stefan Niggemeier, Übermedien-Newsletter, 26.04.2025 (online)

Zitiert: Medienrat als Chance für den ÖRR

Der Medienrechtler Wolfgang Schulz hält es grundsätzlich für positiv, einen Medienrat zu schaffen, der evaluiert, ob die öffentlich-rechtlichen Sender ihren Auftrag insgesamt erfüllen. Es sei „eine gute Idee“ eine Institution zu haben, die gesamthaft die Entwicklung der Rundfunkanstalten in den Blick nehme,…

Zitiert: KI steht generell unter einem Täuschungsverdacht

Tatsächlich steht die KI generell unter einem Täuschungsverdacht und hat so einen gewissen Misstrauensvorschuss; auch deshalb, weil man nie weiß, wie Maschinen halluzinieren. Die Angst, getäuscht zu werden, ist durchaus vorhanden bei den Usern. Texte oder auch täuschend echte Bilder könnten falsch…

Zitiert: Trotz hoher Zuschauerzahlen sind Medienrechte für Frauen-Fußball spottbillig

In den fünf großen europäischen Märkten beträgt der Wert der nationalen Rechte jeder lokalen Frauenfußballliga durchschnittlich 0,5 Prozent des Wertes der Männerliga, haben die Marktforscher vom Ampere Analysis ermittelt. […]

Die durchschnittliche Größe der nationalen Fangemeinde der Frauenligen liegt jedoch bei neun Prozent der Fangemeinde der Männerligen. Warum sind die Einnahmen dann nicht auch bei neun, sondern bei weniger als einem Prozent? […]

Zwischen 19 Prozent und 41 Prozent der Sportfans sind bereit, für das Männerereignis zu zahlen, verglichen mit nur 1 Prozent bis 3 Prozent bei den Frauenligen.

Florian Pötzsch, digitalfernsehen.de, 27.04.2025 (online)