Zitiert: „Die Taliban sagen das eine und tun etwas anderes“

Die Leute gehen ihrem Alltag nach. Niemand sagt Frauen, dass sie schweigen sollen. Und die Medien machen weiter ihre Arbeit. Wir haben Frauen vor der Kamera und Frauen, die im Radio sprechen. Das hat sich nicht verändert. Bisher jedenfalls. Wir beschäftigen heute mehr Frauen in unserer Nachrichtenredaktion als vor dem Machtwechsel. […]

Die größte Einschränkung ist, dass sie ihre Nasen und Münder bedecken müssen. Sie tragen Masken, wie zu Corona-Zeiten. Eine weitere Vorgabe ist, dass Männer und Frauen nicht zusammen im selben Studio auftreten können, was lächerlich ist, aber Frauen können Männer anderswo live interviewen.

Saad Mohseni, faz.net, 16.11.2024 (online)

Zitiert: Ost-Preise nur für Wessis: Nur zu Besuch

Mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis wurden Reportagen aus Ostdeutschland ausgezeichnet – produziert von Westdeutschen. Das sieht man den Filmen an. Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ist einer der renommiertesten deutschen Medienpreise. In diesem Jahr geht er an Eva Schulz und Jan Lorenzen. Am Donnerstagabend wurde er ihnen…

Klick-Tipp: Medial vernachlässigte Kriege

Im Verlauf der KriKoWi: talks-Reihe „Medien im Krieg – Krieg in den Medien“ möchten wir Aspekte von Kriegsberichterstattung in den deutschen Medien differenziert und multiperspektivisch diskutieren. Sie soll einen Debattenraum schaffen, in dem Wissenschaftler*innen, Medienmacher*innen, Aktivisti*innen und Rezipient*innen ins Gespräch kommen. Am…

Zitiert: Wie regionaler Journalismus sein sollte

Ein regionaler Journalismus der Zukunft (print wie digital) sollte sich also zuerst seinen ureigenen Aufgaben widmen: Aufdecken und Aufklären. Die ganzen Klicks für Listicles und Bilderstrecken kann demnächst die KI einsammeln. Keine KI, kein Spiegel-Reporter, kein Meta-Angestellter wird herausfinden, dass der Bürgermeister…