Zitiert: Medienstaatsvertrag – Kinder haben keine Lobby

Erstaunlich ruhig wird auch der Vorschlag aufgenommen, eine Reihe von Kanälen 2033 linear zu beenden. Bei den Infosendern erscheint das (bis auf Phoenix) sinnvoll, von denen gibt es schlicht zu viele; beim Kinderkanal Kika muss man das nicht unbedingt für richtig halten; Verbände, die sich für die Belange von Kindern einsetzen, warnen davor. Aber die Lobby ist nicht groß und nicht laut.

Michael Hanfeld, faz.net, 24.10.2024 (online)

Zitiert: Es werden nicht Sender, sondern Ausspielwege gestrichen

Vielen geht es sehr um Symbole und sie wollen zeigen, dass bestimmte Angebote sichtbar wegfallen. Wenn Markus Söder sagt: „Wir streichen fünf von zehn Sendern“, dann stimmt das nur halb. Wir streichen in der Regel nur Ausspielwege. Die Inhalte kommen von Zentralredaktionen, die Kosten bestehen auch für die Mediatheken oder die Hauptprogramme. Am Ende spart man sich gerade mal die Kosten für einen Verbreitungsweg. Ob auch das Programmvolumen sinkt, ist gar nicht gesagt. Hier geht’s nur um das Signal, um das Symbol: „Ich habe etwas eingestellt.“

Carsten Brosda, t-online.de, 24.10.2024 (online)

Zitiert: Ist konstruktiver Journalismus besser?

Wenn ich Lösungsansätze vorstelle, tue ich das zwangsläufig auf einer Wertegrundlage und unter bestimmten Prämissen, die nicht alle teilen. Wenn ich eine Klima-Lösung vorstelle, sage ich auch, dass es einen menschengemachten Klimawandel gibt, dass wir etwas dagegen tun sollten und dass dieser…

Zitiert: Irischer Regulierer untersagt EU-weit Hass und Hetze​

Die irische Medienaufsicht hat einen Online-Sicherheitskodex veröffentlicht. Er enthält strenge Vorschriften für Plattformen wie Instagram, TikTok und YouTube.​ Irland will zu einer neuen Größe bei der Internetregulierung werden und sicherstellen, dass Plattformen zum Teilen von Videos ihre Nutzer vor Hass und Hetze…

Zitiert: „Abwanderndes Werbevolumen“

Allein von 2019 bis 2023 sind die Werbeinvestitionen in die Plattformen der drei Technologiekonzerne Google, Amazon und Meta in Deutschland um etwa 66 Prozent gestiegen. 90 Prozent dieser Werbeinvestitionen von Unternehmen werden in Deutschland von Mediaagenturen verteilt, und von den 26 Milliarden des gesamten deutschen Werbemarktes fielen 2023 über 10 Milliarden Euro in die Hände von Google, Amazon und Meta – Unternehmen also, die keinerlei inhaltliche Verantwortung für die von ihnen publizierten Inhalte übernehmen.

MVFP, Presseerklärung, 23.10.2024 (online)