Zitiert: Neuer rbb-Staatsvertrag wohl erst in 2025

Die Möglichkeiten der Politik in Berlin und Brandenburg, in die Geschäfte des Senders einzugreifen, sind aber begrenzt. Auch die Absicht, neue Strukturen und Aufsichtsrechte der Gremien gegenüber der Intendanz im neuen Medienstaatsvertrag festzuschreiben, scheint sich zu zerschlagen. Aus Berlin hieß es, die Brandenburger Koalition aus SPD, CDU und Grünen könne sich nicht über die gewünschten Inhalte einigen, deshalb sei ein neuer Staatsvertrag erst nach den Brandenburger Landtagswahlen im Sommer 2024 zu erwarten.

Jessica Hanack und Joachim Fahrun, morgenpost.de, 23.2.2023 (online)

Zitiert: Sendezeit spielt keine Rolle mehr

Wenn Kai Gniffke beteuert, „die Sendezeit spielt keine Rolle mehr“, könnte man zwar durchaus mal nachfragen, warum er nicht mal „Tatorte“ ins Netz stellt und Sonntag um 20.15 Uhr, sagen wir: den NDR-Vierteiler „HipHop – Made in Germany“ zeigt. Aber Online-only-Formate haben ja auch wieder das, was „platform promoting content“ heißt: Inhalte, die der Mediathek nötigen Nachwuchs bescheren.

Jan Freitag, dwdl.de, 23.2.2023 (online)

Zitiert: Muss ein Intendant mehr verdienen als der Bundeskanzler?

„Müssen Sie als ARD-Chef mehr verdienen als der Bundeskanzler, Kai Gniffke?“, fragt The Pioneer-Chefredakteur Michael Bröcker den ARD-Vorsitzenden Kai Gniffke. (Paid) „Laut Anfrage an die Bundesregierung erhält Scholz künftig 30.189,81 Euro monatlich. Grund ist eine Diätenerhöhung, die 2022 vom Bundestag beschlossen wurde.…

Zitiert: Journalismus und Satire?

Ein journalistisches Anliegen zu haben, oft genug auch einen gewissen missionarischen Eifer, gleichzeitig aber mit dem Safeword „Satire!“ fortwährend Immunität einzufordern – das ist ein seltsames Konstrukt, möglicherweise nicht sehr stabil. Dabei ist hervorragendes journalistisches Satirefernsehen absehbar noch wichtiger als bislang, auch…

Zitiert: Strukturreform bei der ARD?

Tatsächlich aber verhält sich die restliche ARD vorsichtig abwartend zum um seine Existenz strampelnden RBB. Um nicht unfreiwillig die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, traut sich kaum jemand, das hässliche Wort Strukturreform in den Mund zu nehmen. Die aber wäre nötig, um den Verbund von Regionalfernsehen und Radio in die Medienmoderne zu überführen.

Harry Nutt, berliner-zeitung.de, 24.2.2023 (online)