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Zitiert: Entlarven, überführen und anprangern

Wer AfD-Führer und deren Millionen-Wählerschaft lediglich entlarven, überführen und anprangern will, um selbst zu glänzen, bestätigt sie absichtslos in ihrem Gefühl, von den etablierten Medien ohnehin nicht mehr fair behandelt zu werden. Das heißt nicht, dass dieses Gefühl durchweg berechtigt ist. Und in Richtung ÖRR und linke Leitmedien: Gerade wer die AfD ablehnt, sollte sich wünschen, dass sie mit Mitteln des Journalismus gestellt wird – und nicht mit den Mitteln des politischen Engagements.

Judka Strittmatter, berliner-zeitung.de, 14.07.2026 (online)

Klick-Tipp: Presserat, Rundfunkräte, Medienanstalten und die deutsche Nahost-Berichterstattung

Die Studie untersucht, wie sich die Kritik an der deutschen Nahost-Berichterstattung zwischen dem 7. Oktober 2023 und Dezember 2025 in der Arbeit von Presserat, Rundfunkräten und Landesmedienanstalten widerspiegelt. Welche Beschwerden gab es bei den drei Instanzen der staatsfernen Medienaufsicht und wie wurden…

Zitiert: Googles KI-Antworten vernichten kleine Websites

Dummerweise entziehen Googles KI-Antworten Millionen Websites und zahllosen Content-Machern die Existenzgrundlage, das Geschäftsmodell – und damit die Möglichkeit, neue Inhalte zu produzieren. Gleichzeitig treibt der enorme KI-Bot-Datenverkehr – nicht nur von Google – die Hosting-Kosten in die Höhe und bremst technisch weniger…